Universitätschor

Rückblick auf unsere Projekte

Hofoper Don Pasquale 2026

Viel Spaß auf der Bühne der Hofoper

Unsere diesjährige Hofoper war ein Vergnügen für alle Freunde der italienischen Oper. In der Opera buffa von Gaitano Donizetti spielten und sangen die Chormitglieder als geschwätzige, neugierige und schadenfrohe Nachbarschaft von Don Pasquale (Gustavo Müller). Dieser alternde und etwas verschrobene Junggeselle gerät durch eine Intrige seines Hausarztes Dr. Malatestra (Lars Conrad) an eine junge verschwendungssüchtige Braut. Reichlich Anlass, um sich lustig zu machen!

Stimmlich gut vorbereitet von Anne Hoff sangen wir unter der einfühlsamen musikalischen Leitung von Sebastian Krahnert in italienischer Sprache. Das Bühnenbild von Margarita Bock war im Stil der 1920-30er Jahre gestaltet. Dazu passend wurden wir von der der Maskenbildnerin Kerstin Wirrmann-Göhler sehr sorgfältig geschminkt, um den Look perfekt zu machen. Eingestimmt auf den heiteren Charakter der Oper haben wir uns mit Lach-Yoga. Ha ha ha...

Von dem uns bereits vertrauten Regisseur Matthias Oldag hatten wir darstellerische Aufgaben auf der Bühne und Kniffe zu deren Umsetzung erhalten. So sollten wir Don Pasquale als die schadenfrohe Nachbarschaft verspotten, als der sich von der vermeintlichen Braut ausnehmen ließ. In vielen goldfarbenen Papiertüten bekam sie Kleider und allerlei Plunder angeliefert. In einer anderen Szene waren wir die gesangliche Untermalung einer romantischen Szene im Mondenschein zwischen Ernesto (Thembi Nkosi) und Norina (Johanna Kaldewei) Mit Vergnügen und viel Spielfreude haben wir dies auf die Bühne gebracht.

Wir hatten großen Spaß an dieser Oper mitzuwirken. Für kurze Zeit durften wir Einblick nehmen in das Künstlerleben. Die großartigen Gesangssolisten haben uns alle sehr beeindruckt. Trotz zum Teil großer Hitze in den Abendstunden haben sie Höchstleistungen vollbracht und ihr Publikum und auch uns Choristen bezaubert. So wurde jeder Abend ein umjubeltes Erlebnis.

Anke Herzfeld

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H-Moll-Messe 2026

Bewegende Begegnung mit Bach's Meisterwerk

„Es gibt 1000 gute Gründe, um Erbarmen zu bitten, dazu genügt ein Blick in die aktuellen Nachrichten …“ mit diesen Worten brachte uns Sebastian Krahnert in einer der letzten Proben noch einmal den Inhalt des „Kyrie eleison“ (Herr, erbarme dich!) aus der h-Moll-Messe nahe. AOV und Universitätschor hatten sich die gewaltige Aufgabe gestellt, dieses Werk zu erarbeiten. 

Die h-Moll-Messe ist nicht nur eines der bedeutendsten musikalischen Werke der Weltgeschichte, sondern gerade bezüglich der Chorpartie eines der schwierigsten und umfangreichsten. Bereits im Frühsommer 2025 begann das Studium der zum Teil sehr komplizierten Tonfolgen und eine effektive dem Werk angepasste Stimmbildung der Chorsängerinnen und -sänger durch Anne Hoff. Viel Probenzeit widmete Sebastian Krahnert der dynamischen Interpretation  der Inhalte, die Bach so meisterlich wie kein anderer mit einem komplexen Gefüge aus Harmonien in eine großartige anrührende Tonsprache umgesetzt hat. 

Das Ensemble aus Chor und Orchester hat das Ergebnis der intensiven Probenarbeit am letzten Wochenende in zwei bewegenden Konzerten unter der Leitung von Sebastian Krahnert zur Aufführung gebracht. Nach Verklingen des letzten Tons und einem Augenblick des stillen Innenhaltens bedankte sich das Publikum mit langanhaltendem Beifall. Zum Gelingen haben in großem Maße natürlich auch  die herausragenden Vokal- und Instrumental-Solistinnen und  -Solisten beigetragen. Der Chor bedankt sich an dieser Stelle herzlich bei allen Gastsängerinnen und -sängern,  von denen der/die eine oder andere vielleicht auch künftig dem UC verbunden bleiben wird.

Und er dankt nicht zuletzt seinem mutigen Chorleiter dafür, dass er es seinem (Laien!-) Chor zugetraut hat, dieses anspruchsvolle Werk zu meistern!

Ulrike Schulz

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Matthäus-Passion Dänemark 2025

Universitätschor auf Reisen

Ein besonderer Höhepunkt war Im Frühjahr 2025 die gemeinsame Konzertreise von Universitätschor und AOV nach Dänemark. In den schönen Kirchen von Esbjerg, Nyborg, Svendborg und Viborg wurde die Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach aufgeführt.